Wir über uns

Die Mission des NABU

Natur beobachten und schützen.  Foto: A. von Brill
Natur beobachten und schützen. Foto: A. von Brill

 

Der NABU setzt sich im Landkreis Verden auf vielfältige Weise für die Natur ein. Zu unserer Arbeit gehören praktische Maßnahmen wie Landschaftspflege, das Anlegen und Pflegen von Biotopen und der Dialog mit öffentlichen und privaten Stellen. 

  

Sie möchten gerne mitmachen? Schauen Sie einfach auf einem Treffen unserer örtlichen Gruppen vorbei!

 

Termine auf einen Blick

NABU-Jobbörse


Vortrag:

Neue Lufthoheit des Wanderfalken

KASCH Achim, Blauer Saal, 

14.12.2022, 19.30 Uhr, Einlass 19 Uhr, Eintritt 5,- € / 3,- € Mitglieder

 

Wanderfalken waren bis zu Beginn der siebziger Jahre auf der Nordhalbkugel unseres Planeten fast gänzlich ausgestorben. Nach dem DDT-Verbot und großen Anstrengungen seitens engagierter Ornithologen, darunter einige aus Achim, kam es zur Wiederbelebung des Bestandes. So gibt es mittlerweile in Norddeutschland wieder rund 50 Brutpaare, darunter drei im Landkreis Verden, alle auf Funktürmen.

Der Wanderfalke (Falco peregrinus), der schneller als 300 km pro Stunde fliegen kann und mit Abstand der schnellste Vogel ist, schlägt seine Beute ausschließlich in der Luft. Selbst die Beuteübergabe an die flüggen Jungen erfolgt in großer Höhe. Die Eltern tragen den Fang hoch und „klinken aus“, damit eines der Jungen aus dem freien Fall übernehmen kann. Verfehlt das Junge den Zugriff, geht der Altvogel in den Sturzflug und fängt die trudelnde Beute noch oberhalb des Bodens wieder auf, um den Vorgang zu wiederholen. Wer solche Szenen im Video sieht, hält bestimmt die Luft an.

Auch von anderen Besonderheiten dieser schneidigen Vögel wird berichtet, so zum Beispiel von der Fähigkeit, Nah- und Fernbilder nebeneinander auf der Netzhaut abzubilden. Dass die Atemluft nicht auf kurzem Wege in die Lunge strömt, ist der Fluggeschwindigkeit geschuldet. Sie wird über eine Art Spirale geführt und gerät dann über den „Druckminderer“ in das Atemsystem. 

 

Vortrag:

"Es passiert was - was der Klimawandel für uns bedeutet"

Prof. Dr. Helmut Kruckenberg, (90 Min.), 18. Januar, 19.30 Uhr, Einlass 19 Uhr KASCH in Achim, Eintritt 6 €/ 4 € Mitglieder.

 

 

 


Projekt AllerVielfalt - Renaturierung im Unterlauf

Hier gibt es aktuelle Informationen zum Projekt 'Allervielfalt', das im unteren Verlauf der Aller nun gestartet wird:

https://www.nabu.de/news/2022/01/30980.html

 

Vom  Bundesamt für Naturschutz gibt es diese Meldung:

https://www.bfn.de/pressemitteilungen/allervielfalt-verden-bringt-natur-die-aller-zurueck


Kein Schießstand im Schutzgebiet


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Unsere Klage gegen den Schießstand in Fischerhude war erfolgreich!
Hier könnt Ihr einen Presseartikel dazu herunterladen.
Aus für Schießstand.pdf
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Achim-West

Stellungennahmen NABU Achim / Kreisverband Verden

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Stellungnahme der Gruppe Achim zum Großprojekt Achim-West
Stellungnahme Achim-West201106 (1).pdf
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Stellungnahme des NABU Kreisverbands zu Achim West (Januar 2021)
Stellungnahme AnschlussstelleA27_210108
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Trinkwasserförderung

Wasserfördermenge weiterhin viel zu hoch

Wasserfördermenge weiterhin viel zu hoch 

Naturschutzverbände bemängeln die vorgesehene Antragstellung erst in 2022

 

 „Auch eine reduzierte Wasserfördermenge auf 8,825 Mio. m³ jährlich ist für die Halse und die Peripherie ökologisch nicht verträglich“ kritisieren die beiden Naturschutzverbände NABU Verden und BUND Verden zur Grundwasserförderung am Panzenberg. In einer gemeinsamen Presseerklärung reagieren sie damit auf den Zeitungsartikel „Weniger Wasser für Bremen“ vom 12. Januar. Danach haben sich der Trinkwasserverband Verden und die swb darauf geeinigt, dass die Liefermenge aus dem Wasserwerk Panzenberg nach Bremen um 1 Mio. m³/a ab Beginn dieses Jahres verringert wird. „Die beantragte Fördermenge von 8,825 Mio. m³/a beruht auf dem Mittel der Wasserförderung der letzten 10 Jahre in dem Zeitraum von 2009 bis 2018. Im Zuge der Antragstellung für eine neue Bewilligung hat der Trinkwasserverband Verden seine Wasserförderung am Panzenberg ab 2014 massiv erhöht; dieses wird ab 2021 wieder zurückgeschraubt“ erläutert Udo Paepke, Vorsitzender der BUND Kreisgruppe Verden.

 

Rolf Göbbert, 2. Vorsitzender des NABU Kreisverbandes Verden ergänzt: „Die beiden Wasserversorger präsentieren die Reduzierung der Liefermenge um 1 Mio. m³ jetzt als ihren „maximal möglichen Beitrag“ zur Naturverbundenheit, dabei ist es nur eine logische Folge zur Erlangung der Genehmigung im Wasserrechtsverfahren, da die Bewilligung ansonsten auf der Kippe stehen würde. Die vorzeitige Reduzierung ist daher nicht ganz so „freiwillig“ wie vom Trinkwasserverband dargestellt“. 

  „Wenn 1 Mio. m³ weniger Grundwasser im Jahr gefördert werden, ist das zunächst einmal gut für das ganze Ökosystem von Langwedel bis Kirchlinteln, das von der Förderung beeinträchtigt und geschädigt wird. Um die Natur aber wieder nachhaltig ins Lot zu bringen, muss die Fördermenge am Panzenberg weitaus drastischer als jetzt reduziert werden – nämlich auf ein umweltverträgliches Maß“, fordert Paepke, „die Halse und das FFH-Gebiet müssen nach den geltenden Vorschriften  in einen bestmöglichen Zustand gebracht werden, wobei sich das Ökosystem an der Halse in erster Linie durch die Wasserförderung in einem solchen desolaten Zustand befindet.“

 

Der Landkreis Verden hätte die Reduzierung der Fördermenge eigentlich schon viel früher einfordern müssen, da die Begrenzung auf 8,825 Mio. m³ als Empfehlung vom niedersächsischen Umweltministerium mindestens bereits seit Mitte 2019 auf dem Tisch liegt“, so Göbbert.

 

Inzwischen geht der Trinkwasserverband Verden von einer Antragstellung nicht vor 2022 aus. „Die weiteren Verzögerungen im Genehmigungsverfahren und die genannte Jahreszahl 2022 irritieren uns zusehens“, schreiben BUND und NABU in ihrer Pressemitteilung „wir brauchen nach Ablauf der Fördergenehmigung im Jahre 2009 endlich die Verfahrensbeteiligung und eine rasche Entscheidung in dem offenen Wasserrechtsverfahren. Mit der jetzigen vorzeitigen Reduzierung gewinnt der Trinkwasserverband wieder Zeit, die wir und die Natur eigentlich nicht haben. Die Fördermenge im Wasserwerk Panzenberg muss drastisch unter 8,825 Mio. m³ jährlich reduziert werden, damit die Halse und das FFH-Gebiet in einen bestmöglichen Zustand gebracht werden können.“ “Wir fordern daher nach wie vor die Alternativenprüfung zur Trinkwasserversorgung Bremens ernsthaft zu prüfen und mögliche Alternativen umzusetzen“ so NABU und BUND.


Windenergie Quelkhorn

Stellungnahme

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Unsere Stellungnahme zur Windenergie in Quelkhorn
Stellungnahme NABU WEA Quelkhorn_2021_01
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