Wir über uns

Die Mission des NABU

Natur beobachten und schützen.  Foto: A. von Brill
Natur beobachten und schützen. Foto: A. von Brill

 

Der NABU setzt sich im Landkreis Verden auf vielfältige Weise für die Natur ein. Zu unserer Arbeit gehören praktische Maßnahmen wie Landschaftspflege, das Anlegen und Pflegen von Biotopen und der Dialog mit öffentlichen und privaten Stellen. 

  

Sie möchten gerne mitmachen? Schauen Sie einfach auf einem Treffen unserer Kreisgruppen vorbei!

 

Termine auf einen Blick

NABU-Jobbörse


Kommunalwahl im Landkreis Verden

Fragen an die Parteien/Kandidaten

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Fragen an die Bundestagskandidaten zum Wahlkampf 2021
Im Rahmen des Wahlkampfes haben wir diesen Fragenkatalog an CDU, SPD, FDP, Grüne, Linke und Freie Wähler verschickt und die hier gelisteten Antworten bekommen.
FragenanBundestagskandidaten2021.pdf
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Lena Gunnior von den Grünen antwortet
Antworten Fragen NABU_Lena Gumnior.pdf
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Michael Harjes von der SPD antwortet
Fragen zur BT Wahl NABU-Kreisverband Ver
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Andreas Mattfeldt von der CDU antwortet
0369_NABU Wahlprüfsteine Mattfeldt.pdf
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Dominique Paetz von den Freien Wählern antwortet
PaetzBundestagskandidaten2021.pdf
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Mizgin Cifci von den Linken antwortet
Nabu Fragen zur Bundestagswahl.pdf
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Gero Hocker von der FDP antwortet
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Kommunalwahl in Kirchlinteln

Fragen an die Parteien/Kandidaten

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Anfrage an die Politik der NABU-Gruppe Kirchlinteln
Es ist Wahlkampfzeit. Die NABU-Gruppe Kirchlinteln richtet in diesem Dokument Fragen an die Kandidaten.
2021_08_07_NABU Anfrage_Politik.pdf
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Antwortschreiben der CDU
Antwortschreiben_CDU.pdf
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Antwortschreiben des Einzelbewerbers Frank-Peter Seemann
Antwortschreiben_Frank-Peter_Seemann.pdf
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Antwortschreiben der Grünen - Konzept
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Antwortschreiben der SPD
Antwortschreiben_SPD.pdf
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Antwortschreiben Freie Wähler
Antwortschreiben_Freie Wähler.pdf
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Kein Schießstand im Schutzgebiet

NABU & Bürgerinitiative wehren sich gegen Wiederinbetriebnahme

 

Der Schützenverein Fischerhude plant, den Betrieb des seit 2013 stillgelegten Wurftaubenschießstandes im EU-Vogelschutz- und Landschaftsschutzgebiet in Fischerhude wieder aufzunehmen. 

 

Die Anlage wurde 1969 zur Ausbildung von Jägern gebaut und auch überwiegend von Jägern genutzt. Aufgrund der massiven Verseuchung des Bodens mit Blei und Arsen ruht der Betrieb seit 7 Jahren. Eigentlich ist die Genehmigung nach 3 Jahren im Jahr 2016 längst ausgelaufen. Durch einen Trick wurde aber versucht, diese aufrecht zu erhalten. Mit Zustimmung des Landkreises wurde in 2016 und 2019 einmal geschossen. Dadurch meinen Schützenverein und Landkreis, dass die Genehmigung nicht erloschen wäre.

Um Fördergelder aus der Sportförderung zu bekommen, wurde die Schießanlage jetzt als Sportanlage deklariert.  Bewilligt wurden bereits 150.000€ aus Steuergeldern. Mit dem Geld sollen u.a. eine Toilettenanlage und ein Geräteschuppen neu gebaut werden. Für die Sanierung des verseuchten Bodens hat das Land Niedersachsen weitere 250.000€ bewilligt. Der verseuchte Boden soll aber nur in Kunststofffolien eingepackt und auf dem Gelände eingelagert werden. Dies ist aus Sicht des NABU keine dauerhafte Sanierung sondern nur eine kostengünstige Zwischenlagerung.   

 

Der NABU wehrt sich zusammen mit einer Bürgerinitiative gegen die Wiederinbetriebnahme und hat dafür einen Rechtsanwalt eingeschaltet. So ein Schießbetrieb würde nicht nur die Tierwelt erheblich stören. Das Geknalle der Schrotflinten wäre nicht nur in Fischerhude, sondern bis nach Oyten zu hören sein. Der Schützenverein plant einen Betrieb an 3 Tagen in der Woche, mittwochs, samstags und sonntags. 

 

Einen gegen die Inbetriebnahme gerichteten Widerspruch hat der Landkreis Verden kürzlich abgewiesen. Daher hat der NABU nun Klage vor dem Verwaltungsgericht Stade eingereicht.


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Hier ein Bericht zum Problemfall Schießstand Fischerhude aus dem Torfkurier
Tk202101_NABU_Schießstand_Fischerhude.pd
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Flyer der Bürgerinitiative gegen den Schießstand als Download
Bitte gern verbreiten!
Tk202101_NABU_Schießstand_Fischerhude.pd
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Hier gibt es einen Zeitungsartikel aus der Kreiszeitung zum Besuch des Landtagsabgeordneten Christian Meyer der Grünen zum Schießstand in Fischerhude.

 

https://www.kreiszeitung.de/lokales/verden/ottersberg-ort29239/fischerhuder-tontaubenschiessstand-gruene-rueckenstaerkung-fuer-gegner-90612676.html


Achim-West

Stellungennahmen NABU Achim / Kreisverband Verden

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Stellungnahme der Gruppe Achim zum Großprojekt Achim-West
Stellungnahme Achim-West201106 (1).pdf
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Stellungnahme des NABU Kreisverbands zu Achim West (Januar 2021)
Stellungnahme AnschlussstelleA27_210108
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Trinkwasserförderung

Wasserfördermenge weiterhin viel zu hoch

Wasserfördermenge weiterhin viel zu hoch 

Naturschutzverbände bemängeln die vorgesehene Antragstellung erst in 2022

 

 „Auch eine reduzierte Wasserfördermenge auf 8,825 Mio. m³ jährlich ist für die Halse und die Peripherie ökologisch nicht verträglich“ kritisieren die beiden Naturschutzverbände NABU Verden und BUND Verden zur Grundwasserförderung am Panzenberg. In einer gemeinsamen Presseerklärung reagieren sie damit auf den Zeitungsartikel „Weniger Wasser für Bremen“ vom 12. Januar. Danach haben sich der Trinkwasserverband Verden und die swb darauf geeinigt, dass die Liefermenge aus dem Wasserwerk Panzenberg nach Bremen um 1 Mio. m³/a ab Beginn dieses Jahres verringert wird. „Die beantragte Fördermenge von 8,825 Mio. m³/a beruht auf dem Mittel der Wasserförderung der letzten 10 Jahre in dem Zeitraum von 2009 bis 2018. Im Zuge der Antragstellung für eine neue Bewilligung hat der Trinkwasserverband Verden seine Wasserförderung am Panzenberg ab 2014 massiv erhöht; dieses wird ab 2021 wieder zurückgeschraubt“ erläutert Udo Paepke, Vorsitzender der BUND Kreisgruppe Verden.

 

Rolf Göbbert, 2. Vorsitzender des NABU Kreisverbandes Verden ergänzt: „Die beiden Wasserversorger präsentieren die Reduzierung der Liefermenge um 1 Mio. m³ jetzt als ihren „maximal möglichen Beitrag“ zur Naturverbundenheit, dabei ist es nur eine logische Folge zur Erlangung der Genehmigung im Wasserrechtsverfahren, da die Bewilligung ansonsten auf der Kippe stehen würde. Die vorzeitige Reduzierung ist daher nicht ganz so „freiwillig“ wie vom Trinkwasserverband dargestellt“. 

  „Wenn 1 Mio. m³ weniger Grundwasser im Jahr gefördert werden, ist das zunächst einmal gut für das ganze Ökosystem von Langwedel bis Kirchlinteln, das von der Förderung beeinträchtigt und geschädigt wird. Um die Natur aber wieder nachhaltig ins Lot zu bringen, muss die Fördermenge am Panzenberg weitaus drastischer als jetzt reduziert werden – nämlich auf ein umweltverträgliches Maß“, fordert Paepke, „die Halse und das FFH-Gebiet müssen nach den geltenden Vorschriften  in einen bestmöglichen Zustand gebracht werden, wobei sich das Ökosystem an der Halse in erster Linie durch die Wasserförderung in einem solchen desolaten Zustand befindet.“

 

Der Landkreis Verden hätte die Reduzierung der Fördermenge eigentlich schon viel früher einfordern müssen, da die Begrenzung auf 8,825 Mio. m³ als Empfehlung vom niedersächsischen Umweltministerium mindestens bereits seit Mitte 2019 auf dem Tisch liegt“, so Göbbert.

 

Inzwischen geht der Trinkwasserverband Verden von einer Antragstellung nicht vor 2022 aus. „Die weiteren Verzögerungen im Genehmigungsverfahren und die genannte Jahreszahl 2022 irritieren uns zusehens“, schreiben BUND und NABU in ihrer Pressemitteilung „wir brauchen nach Ablauf der Fördergenehmigung im Jahre 2009 endlich die Verfahrensbeteiligung und eine rasche Entscheidung in dem offenen Wasserrechtsverfahren. Mit der jetzigen vorzeitigen Reduzierung gewinnt der Trinkwasserverband wieder Zeit, die wir und die Natur eigentlich nicht haben. Die Fördermenge im Wasserwerk Panzenberg muss drastisch unter 8,825 Mio. m³ jährlich reduziert werden, damit die Halse und das FFH-Gebiet in einen bestmöglichen Zustand gebracht werden können.“ “Wir fordern daher nach wie vor die Alternativenprüfung zur Trinkwasserversorgung Bremens ernsthaft zu prüfen und mögliche Alternativen umzusetzen“ so NABU und BUND.


Windenergie Quelkhorn

Stellungnahme

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Unsere Stellungnahme zur Windenergie in Quelkhorn
Stellungnahme NABU WEA Quelkhorn_2021_01
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NABU Kritik an MdB Mattfeldt und Hocker

Ablehnung des Insektenschutzgesetzes stößt auf Unverständnis

NABU kritisiert MdB Mattfeldt und Hocker

 

Leider haben die beiden Bundestagsabgeordneten Mattfeldt und Hocker öffentlich erklärt, dass sie das neue Insektenschutzgesetz ablehnen wollen, das vom Umweltministerium in den Bundestag eingebracht wurde. Dieses Gesetz ist ein wichtiger Beitrag, um dem dramatischen Artenrückgang entgegen zu wirken. Bekanntlich hat die Insektenbiomasse in Naturschutzgebieten um ca. 75% abgenommen. Da Insekten die Nahrungsgrundlage für viele andere Arten sind, hat dieses auch erhebliche Folgen für z.B. die Vogelwelt. Der Gesetzentwurf ist deshalb das Minimum dessen, was die Regierung tun muss.

Wir haben den Eindruck, dass sich beide Abgeordnete gar nicht richtig mit dem Sachverhalt auseinandergesetzt haben und sich nur einseitig auf die Seite einiger Landwirte stellen, um so populistisch in der Öffentlichkeit erscheinen zu können, schreibt  bernd Witthuhn, 1. Vorsitzender des NABU-Kreisverbandes Verden. Bei den Planungen zu Achim-West mit einem großen Flächenverbrauch haben sie sich noch gegen die Interessen der Landwirtschaft und für das flächenverbrauchende Großprojekt eingesetzt. 

Dass Herr Hocker als Vertreter einer Oppositionspartei das Gesetz ablehnt, ist nicht verwunderlich. Dass aber Herr Mattfeldt als Vertreter einer Regierungspartei dagegen stimmen will, verwundert schon. Wenn Herrn Mattfeldt der Insektenschutz so ungemein wichtig erscheint, wie er in dieser Zeitung geschrieben hat, müsste er sich eigentlich für das Insektenschutzgesetz aussprechen. Alles was den Pestizideinsatz betrifft und wodurch sich Landwirte zu sehr eingeschränkt fühlen, ist in der Pflanzenschutzanwendungsverordnung geregelt, die vom CDU-geführten Landwirtschaftsministerium erarbeitet wurde. Und die wird gar nicht im Bundestag beschlossen. Zudem sind nur sehr wenige Flächen in Schutzgebieten davon betroffen, Garten- und Obstbau völlig ausgenommen und viele Regelungen bis 2024 auch noch auf freiwilliger Basis.

Insofern sind die Einschränkungen für Landwirte relativ gering und Proteste durch Treckerdemos unverständlich. Und der sogenannte Niedersächsische Weg soll durch das Gesetz ja gar nicht angetastet werden.

Anstatt sich immer nur gegen Verbesserungen im Natur- und Umweltschutz auszusprechen (siehe auch Moorschutzstrategie der Bundesregierung), sollten beide Bundestagsabgeordnete einmal öffentlich erklären, was sie für die Verbesserung der Situation tun wollen.

 

Bernd Witthuhn - 1. Vorsitzender NABU Kreisverband Verden