Rundbrief August 2016

 

 30.8.2016

 

 

 

 

 

Liebe NABU-Freunde,

 

 

 

Was gibt`'s Neues? Was war los?

 

 

 

Unser Sommerfest als Dankeschön-Aktion für die geleistete Arbeit war wieder sehr schön, dieses Mal auf dem idyllischen Hof in Oiste. Glücklicherweise zogen die Regenwolken rechtzeitig ab, so dass unter freiem Himmel gegrillt werden konnte. Dazu flogen die Störche ihre letzten Runden und Fledermäuse schwirrten in der Luft. Zum Klönen, Schlemmen und Erfahrungsaustausch trafen sich 50 Teilnehmer. Pläne für die nächsten Arbeitseinsätze, Exkursionen und Aktionen wurden geschmiedet. Der Landwirt, der dort eine 17köpfige Rinderherde weiden lässt, informierte in einem interessanten Vortrag über seine artgerechte Viehhaltung.

 

Das Treffen bot auch Gelegenheit zu einer besonderen Ehrung. Rolf Göbbert konnte mit der NABU- Ehrennadel in Bronze ausgezeichnet werden. Seit vielen Jahren ist er im Naturschutz aktiv als Leiter der Gruppe Verden, als Zweiter Vorsitzender des Kreisverbandes und Teilnehmer an Arbeitskreisen. Sein Spezialgebiet ist die Aller-Renaturierung sowie Energiewende und Windenergieanlagen.

 

 

Gruppe Verden:

 

Bald geht es wieder los mit den ersten Arbeitseinsätzen. Letzte Meldung von der heutigen Sitzung: In Borstel am ehemaligen Schießstand wurde bereits ein Zaun erstellt und aufgelaufene Traubenkirschen entfernt. Eine Pflanzaktion ist für den 21./22.Oktober geplant.

 

Vier NABU-Mitglieder trafen sich mit dem „Arbeitskreis Bürgerpark“ zu einer Parkbegehung, um sich über den aktuellen Stand der durchgeführten und noch geplanten Maßnahmen zu informieren.

 

 

 

Gruppe Achim:

 

Die Saatkrähen haben es jetzt auch in den Achimer Wahlkampf geschafft. Wahlplakate mit dem Slogan: "Krähen - nein danke! Raus aus Wohngebieten" sind derzeit nicht zu übersehen. Der NABU vertritt die Meinung, dass ein Vergrämen der Saatkrähen keine dauerhafte Lösung ist, denn dadurch wird das Problem nur verlagert. Langfristige Lösungen wird es nur dadurch geben, dass die Lebensräume der Saatkrähen wieder hergestellt

 

Bereits vor über 20 Jahren hat der NABU vorgeschlagen, im Randbereich von Achim große Bäume anzupflanzen, damit diese langfristig als Brutbäume für Saatkrähen dienen können. Darum wurde die kürzlich erfolgte Aktion der Wasser - und Schifffahrtsverwaltung am Schleusenkanal in Baden viele Bäume zu pflanzen, sehr begrüßt.

 

 

 

Nach erfolgter Mahd in der letzten Juli-Woche konnte auf der alten Streuobstwiese der NABU-Gruppe in der Achimer Marsch wieder eine Menge Heu abgefahren werden.

 

Das Projekt "Renaturierung in Teilbereichen des Badener Moores" geht jetzt in die konkrete Umsetzungsphase. Nachdem sich nun wesentliche Bereiche im Besitz des NABU befinden, bzw. Nutzungsrechte mit den Eigentümern ausgehandelt werden konnten, soll in diesem Winter mit den eigentlichen Vernässungsmaßnahmen für das Areal begonnen werden. Geplant ist eine Informationsveranstaltung vor Beginn der Arbeiten.

 

 

 

 

Mitglieder der Achimer NABU-Gruppe planen für Sonnabend, den 1.Oktober einen Infostand auf dem Achimer Wochenmarkt - neben anderen Themen - auch über die praktische Naturschutzarbeit am Beispiel "Renaturierung in Teilbereichen des Badener Moores.

 

 

 

Biotoppflegegruppe Holtumer Moor:

 

Die Olympiade ist vorbei, jetzt geht es mit den herbstlichen Aktivitäten zum Nutzen und Schutz der Natur im Holtumer Moor an den Start. Es gibt wieder vieles an Pflanz-, Reinigungs- und Pflegemaßnahmen zu erledigen.

 

Die Aktiven treffen sich am 24. September um 15 Uhr am Goy-Stein, um die Arbeitseinsätze und weitere Aktivitäten vor Ort zu besprechen. Dazu ist auch eine kleine Begehung nötig.

 

 

 

Gruppe Kirchlinteln:

 

Es ist wieder Rübenmarkt. Hier wird die Gruppe Kirchlinteln am 24. September auf einem Info-Stand zum Thema "Zusammenarbeit NABU mit der Oberschule Schule am Lindhoop" ausstellen und informieren.

 

 

 

Kindergruppe Thedinghausen:

 

An einem sehr schönen Ferientag war ordentlich was los: Gemeinsam mit 4 ehrenamtlichen Helferinnen begaben sich 24 Kinder im Rahmen einer Ferienaktion zur Umweltpyramide nach Bremervörde. Dort angekommen, verwandelten sie sich in kleine „Indianer auf dem Naturpfad“ und erfuhren, wie die Indianer im Einklang mit der Natur leben. Die Thedinghäuser Indianer wurden zum „Stamm der heulenden Wölfe“, jedes Kind suchte sich selbst einen passenden Namen wie z.B. „Schnelles Pferd“ oder „Helfende Hand“ und bastelte sich Indianerschmuck und Pfeil und Bogen. Damit ging es dann auf Büffeljagd, anschließend wurde Stockbrot am Lagerfeuer gebacken und zu Trommeln getanzt und gesungen. Nach dem abwechslungsreichen und kreativen Programm ließen die Kinder und Betreuerinnen den Tag am benachbarten Wasserspielplatz ausklingen und alle kleinen und großen Indianer kamen nach einem erlebnisreichen Tag erschöpft und glücklich wieder in Thedinghausen an.

 

 

 

Sonstiges:

 

Der jetzt veröffentlichte Entwurf der Schutzgebietsverordnung für die Allerniederung wird vom NABU-Kreisverband heftig kritisiert und als völlig unzureichend bezeichnet.

 

Die ausführliche Stellungnahme des NABU kann unter http://www.nabu-verden.de/stellungnahme-sg-aller/ eingesehen werden.

 

 

 

Die nächsten Termine:

 

am 17. September 2016 von 10 bis ca. 15 Uhr

 

Pilzexkursion, Zubereitung und Verzehr mit Pilzberater Jörg Albers – Naturwissenschaftlicher Verein zu Bremen

 

Anmeldung bei Sylke Bischoff Tel. 04236 567

 

NABU-Mitglieder 15 €, alle anderen 20 €

 

 

 

24. September 2016 ab 10 Uhr

 

Rübenmarkt in Kirchlinteln mit NABU-Infostand zu den Aktivitäten und Aktionen der Gruppe Kirchlinteln

 

 

 

29. Oktober 2016 10 bis 14 Uhr

 

Pilze im Spätherbst

 

Exkursion mit Pilzberater Jörg Albers, Naturwissenschaftlicher Verein zu Bremen

 

Anmeldung bei Sylke Bischoff Tel. 04236 567

 

NABU-Mitglieder 10 €, alle anderen 15 €

 

 

 

10. November 2016 19 Uhr

 

Der Biber kehrt zurück an die Aller und ihre Nebengewässer

 

Vortrag von Anke Wilharms, Mitarbeiterin der Aktion Fischotterschutz

 

Müllerhaus, Kirchlinteln-Brunsbrock

 

NABU-Mitglieder frei, alle anderen 3 €

 

 

 

 

 

Viele Grüße

 

Susanne Gerlach

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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