„Bisher geplante Maßnahmen reduzieren"
ACHIM„Aus Sicht des NABU sollten die im vorliegenden Forstbetriebsgutachten empfohlenen Maßnahmen nicht wie vorgeschlagen umgesetzt werden", meint Joachim Schweers, Sprecher der NABU-Gruppe Achim.
Er bezieht sich auf das von der Stadt Achim in Auftrag gegebene Forstbetriebsgutachten und auf bereits erledigte Rodungsarbeiten im Achimer Stadtwald.
Zeichnerische Darstellung verlangt
Der sei „ein über Jahrzehnte gewachsenes und von der Bevölkerung geschätztes Waldgebiet". Es müsse in seiner heutigen Form mit möglichst geringem finanziellen wie personellen Aufwand erhalten und ökologisch entwickelt werden.
Der Vorschlag im Forstbetriebsgutachten, den Wald wie einen Wirtschaftswald zu bewirtschaften, lehnt der NABU ab. Weiter heißt es:
„Gegen eine Entfernung von nichtheimischen Bäumen wie der spät blühenden Traubenkirsche und dicht stehender Fichtenbestände, sowie gegen eine behutsame Umwandlung kleinerer Bestände haben wir weniger Bedenken".
Die bisher geplante Maßnahmen müssten jedoch eingeschränkt und das gesamte Vorhaben transparent und nachvollziehbar dargestellt werden. Das könne in Form einer Zeichnung geschehen, aus der genau hervorgehe, wo was geschehen soll, hatte Schweers jüngst auf einer Ausschuss-Sitzung erläutert.
Insbesondere sei zu berücksichtigen, dass im Stadtwaldgebiet auch der seit langem diskutierte und vom Rat beschlossene Naturerlebnispfad verwirklicht werden kann.
14.5.2011 VAZ